Wer ist Crow-c?


Mein „bürgerlicher“ Name ist Peter Krauer. Ich werde von einigen liebevoll (so hoffe ich doch...)

„Krausi“ genannt - oder eben Crow-c. Der Name entstand im Rahmen meiner Arbeit als Betreu-

er, als Jugendliche mich Krausi riefen. Dieser „Übername“ gefiel mir zuerst nicht. Bis ich merkte,

dass das Ganze auf Englisch eventuell doch noch etwas hergibt. Und so kam ich auf die Idee

„Crow-c“.


In derselben Institution war ein Physiotherapeut tätig, der in seiner Freizeit Karikaturen zeichnete, er steuerte dann mein Erkennungszeichen bei. Wobei er von mir den Auftrag erhielt, eine Krähe (Crow) zu zeichnen, der man ansieht, dass sie eben nicht amerikanisch ist, sondern schweizerisch. Und so bekam die Krähe eine Kuhglocke umgehängt.


Mir gefällt Crow-c auch aus folgenden Gründen. Krähen sind sehr intelligente Tiere. Und ihre Stimmen sind

unverwechselbar. Marshall B. Rosenberg hat ein Lied geschrieben, das mich sehr beeindruckt hat. Er trug es vor,

als ich ihm zum ersten Mal im Rahmen eines Seminars über Gewaltfreie Kommunikation begegnete. Es handelt

von der Einzigartigkeit und Gleichwertigkeit jedes einzelnen Menschen. Der Originaltitel lautet „Crow With A

Crippled Wing“. Ich habe ihn um den Text gebeten. Er liess ihn mich abschreiben. Und noch im Laufe des Seminars

entstand der Entwurf meiner Übersetzung ins Schweizerdeutsch „Chräie mit brochene Schwinge“. Das Lied eignet sich gut zum Mitsingen.


Wänn ich Gitarre schpile wie mit Finger us Schtei und d’Schtimm zimli schräg singt

Bin ich doch überzügt, grad jetzt das z’bringe, wo i mir ine schwingt

Will ich glaube da dra, dass jede vo euis es Rächt hätt zum Tanze und Singe

Au wänn vilicht tönsch und dich bewegsch, wie-n e Chräie mit brochene Schwinge


Än Ochs gseht nöd us wie de Fred Astaire wänn er tuet uf de Bühni tanze

Doch was mich betrifft, wänn’s en Ochs wett probiere, wär’s schön er hetti die Chance

Will ich glaube da dra, dass jede vo euis es Rächt hätt zum Tanze und Singe

Au wänn vilicht tönsch und dich bewegsch, wie-n e Chräie mit brochene Schwinge


Kra kra kra kra kra, kra kra kra kra kra kra kra.

Kra kra kra kra kra, kra kra kra kra kra kra kra.


Mein musikalischer Werdegang


Schon als Kind mochte ich Musik sehr. Der Lehrer meiner 5. Primarklasse bemerkte dies und brachte mir den Unterschied zwischen Schreien und Singen bei. Meine Eltern hätten es gerne gehabt, wenn ich ein Blasinstrument lernte. Das war jedoch mit meiner Lust und Freude am Singen nicht vereinbar. So kaufte ich im Alter von 12 Jahren mit meinem Taschengeld meiner ältesten Schwester eine klassische Gitarre ab, die sie nicht mehr wollte. Eine Mundharmonika hatte ich bereits, weil ich mir diese früher einmal als Feriensouvenir wünschte. Fehlte also noch ein Gestell, damit ich beides gleichzeitig spielen konnte. Das Lernen und Üben fand häufig am Lagerfeuer der Pfadfinder statt und natürlich auch zuhause in meinem Zimmer.


Mit 16 Jahren gründete ich dann mit drei Kollegen die Band „Jojo“, mit der wir während vier Jahren

mit bescheidenem Erfolg an Pfadi-Folk-Festen und eigenen Konzerten auftraten. Zur Auflösung 1983

produzierten wir eine Kassette, von der wir immerhin 100 Stück verkaufen konnten. Der vielsagende

Titel der Kassette: „Erinnerige“.



Mit Dominik, der bei Jojo Geige und Bass gespielt hat, spielte ich dann noch lange, mit immer grösser werdenden Abständen.

Wir wurden zu Taufen, Hochzeiten und Geburtstagen eingeladen.


Erst viele Jahre später, entdeckte ich per Zufall die Bluegrass-Musik wieder, die mir in der 80er-Jahren schon einmal begegnet war und mich fasziniert hatte.  Ab 2006 spielte ich während zirka 4 Jahren regelmässig an einer Bluegrass Jam Session mit und gründete auch die Bluegrass- und Folkband „Nobody’s Fault“, die ich 2010 wieder verliess. 2014 stiess ich zur Acoustic Blues Jam Session, die in Effretikon spielte. Es dauerte nicht lange, bis ich die stellvertretende Leitung dieser Jam Sessions übernehmen durfte. Mit der Schliessung der dortigen Location und letztlich mit dem Todes damaligen Jam-Leiters, endete leider diese Jam Session 2018.


Im Mai 2019 begann ich, selber Jam Sessions zu organisieren. Zuerst in Auslikon den AusliJam, der aber rasch der Corona Pandemie zum Opfer fiel. Nach neun Monaten im Kino Orion 2022 im Rahmen des Monday Blues

fand ich das Restaurant Rössli in Winterthur Seen, wo 2023-2025 jeden Monat eine Acoustic Jam

Session stattfand. Zwischendrin gab es immer wieder „pop-up“ Jam Sessions an diversen Orten (Badi

Steg, NOVA Theater Pfäffikon ZH, Café Himmelwiit Effretikon u.a.). Seit November 2024 findet eine

monatliche Acoustic Jam Session in der Sioux Bar in Wald ZH statt. Seit Januar 2026 ebenfalls in der

Sprängi Bar & Café in Fischenthal.


Ich spielte und spiele weiterhin mit Freude an anderen akustischen Jam Sessions mit, so unter anderen an der monatlichen Bluegrass Jam Session im Restaurant Alpenrösli in Wallikon.


Seit 2024 spiele ich im Duo mit Felix Bachmann unter dem Namen Kraubach Folkblues akustische

Musik (Folkblues). Wenn du dazu mehr erfahren möchtest, schau nach auf www.kraubach.ch.


Ich freue mich auf viele gemeinsame musikalische Erlebnisse.


Mail: crow-c@gmx.ch